In Umsetzung
Global
Côte d'Ivoire, Ghana, Kambodscha, Kenia, Ruanda

Digitizing Global Trade (DGT)

HERAUSFORDERUNG

Durch ineffiziente Verfahren und bürokratische Barrieren können unvorhersehbare Verzögerungen bei grenzüberschreitendem Handel entstehen. Handelserleichternde Maßnahmen in Entwicklungs- und Schwellenländern geben einerseits internationalen Unternehmen Anreize, in neue Märkte zu investieren. Andererseits profitieren auch lokale Firmen, die so schneller und günstiger importieren und exportieren können.

WAS WIR TUN

Die Initiative „Digitizing Global Trade“ (DGT) hat zum Ziel, Handelsprozesse in einzelnen Ländern zu vereinfachen und zu digitalisieren. Über einen Zeitraum von drei Jahren soll der Warenverkehr im Einklang mit den zentralen Komponenten des WTO-Freihandelsabkommens effizienter gestaltet werden. Hierzu stellen Unternehmen den Grenzbehörden schon vor der Ein- und Ausfuhr digitale Frachtinformationen über die Waren zur Verfügung (Pre-Arrival bzw. Pre-Departure Processing). Auf diese Weise kann anhand der Daten zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine Risikobewertung durchgeführt werden. Die Waren können somit effizienter und effektiver kontrolliert werden.

Zusätzlich werden die Fachkenntnisse von Exporteur*innen mit Hilfe von gezielten Trainings an die neu definierten Anforderungen, Prozesse und technischen Lösungen geschult.

Die DGT-Projekte basieren auf einer Modulstruktur. Dadurch können die angestrebten Ziele individuell an jedes Projektland angepasst werden. Die Ziele basieren auf einer Bedarfsanalyse für das jeweilige Land. Sie werden in enger Zusammenarbeit mit den Partner*innen festgelegt.

  • Komponente 1: Stärkung von elektronischer Vorabfertigung (Pre-Arrival Processing, PAP)
  • Komponente 2: Vereinfachung/Digitalisierung von Exportprozessen und Exportförderung

Die Beteiligung an den DGT-Projekten steht allen interessierten Parteien offen. Eine Ausweitung des Ansatzes auf weitere Länder ist vorgesehen.

DIE VORTEILE

Durch die Verbesserung des Handelsumfeldes zielt das Projekt auf

  • Schnellere und sichere Import- und Exportprozesse,
  • Erhöhte Transparenz und Compliance in den Lieferketten und
  • Verbesserte Bedingungen für den Zugang von kleinen und mittleren Unternehmen zu globalen Wertschöpfungsketten ab.

PROJEKTPARTNER*INNEN

Die DGT-Projekte werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von der GIZ im Rahmen des develoPPP-Programms in Zusammenarbeit mit Deutsche Post DHL Group (DPDHL) durchgeführt.

LÄNDER FACTSHEETS

Mit einem Klick unterhalb der Flaggen finden Sie detaillierte Informationen zu den Projektaktivitäten in jedem Land.

Bildquelle Header: GreenOak/shutterstock.com
Bildquelle Globus: sweetlouise/pixabay.com

Bezug zum Abkommen über Handelserleichterungen

Das Projekt trägt zur Umsetzung der folgenden Artikel des Abkommens für Handelserleichterungen der Welthandelsorganisation bei:

  • Artikel 7.1: Freigabe und Abfertigung von Waren: „Pre-Arrival“ Zollabfertigung
  • Artikel 7.4: Freigabe und Abfertigung von Waren: Risiko Management
  • Artikel 10: Formalitäten in Zusammenhang mit der Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr

Wie Sie sich beteiligen können

Sie arbeiten bei einem Unternehmen mit internationalen Lieferketten? Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie mehr über das Projekt und die Allianz erfahren möchten.

JUDITH BLANK

PROJEKTMANAGERIN

Deutschland

judith.blank@giz.de

LAURA DOMASCHKA

PROJEKTMANAGERIN

Deutschland

laura.domaschka@giz.de

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