11. Arbeitstreffen der Deutschen Allianz für Handelserleichterungen


Die Arbeitstreffen der Deutschen Allianz für Handelserleichterungen leben vom fachlichen Austausch, gemeinsamen Ideen und großem Engagement der Partner*innen. Nach langer Zeit der virtuellen Formate, prägte vor allem die persönliche Begegnung das diesjährige Frühjahrs-Treffen. Es kamen über 20 Partner*innen in einem hybriden Format zusammen. Ein Teil des Netzwerkes traf sich bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Eschborn.

Im Rahmen der Veranstaltung tauschten sich die Teilnehmenden über folgende Themen aus:

Ideenwettbewerb 2022

Insgesamt wurden fünf neue Projektideen für die Regionen Afrika und Südamerika eingereicht. Bei einigen Ideen wird geprüft, ob diese innerhalb der Deutschen Allianz und GIZ in bestehende Strukturen integriert werden können. Die Partner*innen erwägen eine weitere Idee als neues Projektland. Hierfür werden Möglichkeiten und Umfang in den nächsten Monaten im Rahmen einer Prüfung näher definiert.

Laufende und bevorstehende Aktivitäten

Im Rahmen des Ideenwettbewerbes aus dem Vorjahr besprachen die Partner*innen Ansatzpunkte für ein neues Projekt in Serbien. Nach ausführlicher Prüfung geht das Vorhaben nun in die Vorbereitung. Die Schwerpunkte werden Vereinfachungen für „Authorized Economic Operators“ (AEO) sowie ein „Pre-Arrival“-Zollabfertigungssystem für Postsendungen umfassen.

Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmenden über mögliche Maßnahmen zum „Capacity Development“ im Handelsbereich aus. Der Anstoß hierfür kam ebenfalls in einem vergangenen Ideenwettbewerb. Der Ansatz findet nach wie vor großen Anklang im Netzwerk und wird nun weiter konkretisiert.

Außerdem gab die Geschäftsstelle einen Ausblick auf das bevorstehende High Level Forum im September 2022 mit thematischem Fokus auf das Pan-Afrikanische Freihandelsabkommen und Digitalisierung.

Aktuelle globale Herausforderungen im Handel

In Präsenz fand ein Gespräch mit Ulrich Höcker statt, dem Abteilungsleiter vom Fach- und Methodenbereich der GIZ – Wirtschaft, Beschäftigung, Soziale Entwicklung. Herr Höcker berichtete von  wichtigen Schwerpunktender GIZ- Arbeit im Nexus von Politik und Wirtschaft. Die Teilnehmenden tauschten sich zu ihren aktuellen Herausforderungen aus und fanden branchenübergreifend große Schnittmengen. Insbesondere die akute Lage globaler Lieferketten beschäftigen derzeit den öffentlichen und privaten Sektor gleichermaßen.

Das nächste Arbeitstreffen ist im Herbst 2022 geplant. Interessierte können sich über tradefacilitation@giz.de an die Geschäftsstelle für mehr Informationen wenden.

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